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Das Longdrinkglas

Longdrinkgläser und Highballgläser werden oft zusammen und auch oft separat betrachtet.  Manche zählen Highballs zur Gruppe der Tumbler.

Die Abgrenzung Highballs zu Longdrinks ist umstritten. In der Fachliteratur werden die Begriffe vielfach synonym verwendet und auch die Glasgrößen unterscheiden sich oft nicht. Teilweise werden Highballs als die im Vergleich kleineren Getränke gesehen, teilweise wird darauf verwiesen, dass Highballs stets fertig zubereitet angeboten würden, wohingegen bei Longdrinks oft der Filler separat gereicht werde.

Die Gläser besitzen einen stabilen Boden und reichen zylindrisch hoch hinauf.

Sie sind mit verschiedenen Verzierungen oder Prägungen erhältlich.

 

Drinks für das Longdrinkglas

Die Longdrinks als eigenständige Gruppe entstanden aus einer Not heraus im Finnland der 50er Jahre.

Nach der Finnischen Prohibition und dem strengen Alkohol-Reglements sah sich das Land im Jahr 1952 den vielen Besuchern der Sommer Olympiade gegenüber.

Um diese zu verköstigen, wurden die strengen Alkoholgesetze etwas liberaler ausgelegt und es entstanden Mischgetränke, zunächst meist aus Gin mit Grapefruit Soda, die vorgemixt in Flaschen verkauft wurden.

Bis heute bildet im Allgemeinen die Kombination stark alkoholischer Getränke mit einem Saft oder einem Soda (sogenannte Filler) sowie Eis die Basis für viele Longdrinks. Bekannte Gin-Longdrinks sind unter anderem der Collins, Gin Tonic und Long Island Iced Tea mit Gin.

Welche Cocktailgläser werden als Longdrinkglas bezeichnet?

Die Longdrinkgläser sind eng mit den Highball-Gläsern verwandt. Einer der wichtigsten Unterschiede, ob es sich um einen Longdrink oder einen Highball-Cocktail handelt, findet sich in der Art des Servierens.

Bei einem Longdrink wird oftmals der Rest des Fillers, also Saft oder Soda, in einer kleinen Flasche dazu gereicht, während der Highball fertig gemixt ist.

 

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